{"id":179,"date":"2021-03-17T17:59:17","date_gmt":"2021-03-17T16:59:17","guid":{"rendered":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ws20\/?page_id=179"},"modified":"2021-06-03T20:33:40","modified_gmt":"2021-06-03T18:33:40","slug":"expertinnen-ecke-barbara-toch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ws20\/expertinnen-ecke-barbara-toch\/","title":{"rendered":"Expert*innen-Ecke"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Reflexion Kunstvermittlung: Barbara Toch<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sarai Elizalde G\u00f3mez<\/strong> \/ <strong>Selina Tobaschus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Zur K\u00fcnstlerIn <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1.1 Barbara Toch <\/p>\n\n\n\n<p>Barbara Toch ist eine K\u00fcnstlerIn, welche am 27.01.1950 in Dresden geboren wurde. 1968 absolvierte sie ihr Abitur in Dresden und studierte im Anschluss von 1968 bis 1973 an der Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Werner T\u00fcbke und Wolfgang Mattheuer. 1973 erlangte sie das Diplom in Malerei und Grafik und \u00f6ffnete somit die Wege f\u00fcr ihre k\u00fcnstlerische Laufbahn. Von 1973 bis 1977 war sie freischaffende K\u00fcnstlerIn in Leipzig und seit 1978 ist sie freischaffende K\u00fcnstlerIn in Gera. Desweiteren ist sie Mitglied im Verband Bildender K\u00fcnstlerInnen (VBK) Th\u00fcringen und im Bundesverband Bildender K\u00fcnstler (BBK). Sie war Gr\u00fcndermitglied der 1992 entstandenen K\u00fcnstlerInnengruppe \u201cSchistko jedno\u201d. Au\u00dferdem interessierte sie Frankreich sehr, seit 1992 unternahm sie viele Studienreisen dorthin. Im Zeitraum 1994-1998 war sie MitinitiatorIn der Produzentengalerie Kunstraum Gera. 1997 absolvierte sie ein Arbeitsstipendium, gef\u00f6rdert durch das Land Th\u00fcringen. Seit 2008 gibt es die Ateliergalerie Uferlos. Sie hatte einige Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In -und Ausland. Ihre Arbeiten sind in privaten als auch \u00f6ffentlichen Sammlungen zu finden. <\/p>\n\n\n\n<p>1.2 Eigenes Interesse an der K\u00fcnstlerin <\/p>\n\n\n\n<p>Wir entschieden uns, die K\u00fcnstlerIn Barbara Toch f\u00fcr unser Kunstvermittlungsangebot zu w\u00e4hlen, weil die abstrakte Malerei sehr viel Raum f\u00fcr die eigene Kreativit\u00e4t bietet. Farb- und Formspiele regen die Fantasie des Betrachters an und durchbrechen die Erwartungshaltungen vieler Menschen, an naturalistische oder gegenst\u00e4ndliche Darstellungen in der Kunst. Die Kombination von Malerei und Grafik, unter Verwendung verschiedener Techniken, bringt beeindruckende Ergebnisse zum Vorschein und bietet eine entsprechende Grundlage, um eigenes k\u00fcnstlerisches Potential zu entfalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Reflexion des eigenen Vermittlungsansatzes <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>2.1 Vorstellung des Vermittlungsansatzes <\/p>\n\n\n\n<p>Jegliche Erfahrungen, die ein Mensch in seiner Umwelt macht, beruhen auf \u00e4sthetischen Prozessen. Es handelt sich um Wahrnehmungsprozesse wie Sehen, Tasten, H\u00f6ren, Riechen, Schmecken und der Empfindung der Bewegung des eigenen K\u00f6rpers. Folglich spielt die k\u00fcnstlerisch-\u00e4sthetische Bildung, also die Verkn\u00fcpfung der eigenen Person mit der Umwelt, eine wichtige Rolle. Dabei ist zu beachten, dass die k\u00fcnstlerisch-\u00e4sthetische Bildung auf die Lebenswelt der AdressatInnen ausgerichtet ist und unterschiedliche Sozialisationen ber\u00fccksichtigt. Es wird erm\u00f6glicht, die eigene Individualit\u00e4t auszudr\u00fccken und sich mit dem Anderen und Unbekannten auseinanderzusetzen (vgl. Th\u00fcringer Ministerium f\u00fcr Jugend Bildung und Sport (Hrsg.) 2019, S.170). Im Th\u00fcringer Bildungsplan wird die Wirkung auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wie folgt beschrieben: \u201eK\u00fcnstlerisch-\u00e4sthetische Bildung unterst\u00fctzt die \u00e4sthetische Ausdrucks- und Wahrnehmungsf\u00e4higkeit von Kindern und Jugendlichen, die Entwicklung ihrer Sensibilit\u00e4t und Reflexivit\u00e4t gegen\u00fcber eigenen und fremden \u00e4sthetischen Ausdrucksformen und sie schafft einen Rahmen f\u00fcr eine subjektorientierte Aneignung von Kunst.\u201c (vgl. ebd. S.172). Die Kunstvermittlung muss jedoch nicht ausschlie\u00dflich im schulischen Kontext stattfinden, wie das folgende Vermittlungsangebot verdeutlicht. Das Vermittlungsangebot besteht aus drei Pr\u00e4sentationen, welche die Herstellung von Malwerkzeugen und deren Verwendung zeigen. Die Pr\u00e4sentationen enthalten kurze Schritt f\u00fcr Schritt Erkl\u00e4rungen, Bilder und ein abschlie\u00dfendes Video. Die Bilder zeigen Materialien, sowie die Ausf\u00fchrung der einzelnen Schritte. Dies hilft dabei, die Anleitungsschritte besser zu verstehen. Dadurch erm\u00f6glichen die Pr\u00e4sentationen sowohl Menschen, denen es schwer f\u00e4llt Erkl\u00e4rungen nachzuvollziehen, als auch Kindern, welche noch nicht in der Lage sind zu lesen, die Anregung auszuf\u00fchren. Die Pr\u00e4sentationen werden aufgrund ihrer Einfachheit f\u00fcr Menschen unterschiedlichsten Alters zug\u00e4nglich gemacht. Die Zug\u00e4nglichkeit verschiedenster Personengruppen, f\u00f6rdert auch die Wahl der verwendeten Materialien f\u00fcr die Malwerkzeuge. Es wurden ausschlie\u00dflich Materialien gew\u00e4hlt, auf welche man im Alltag zur\u00fcckgreifen kann oder durch \u00e4hnliche Dinge ersetzt werden k\u00f6nnen. F\u00fcr den Sprenkel\u0002Effekt eine alte Zahnb\u00fcrste, welche durch jegliche Art von B\u00fcrsten ersetzt werden kann. Der Papppinsel wird aus einer leeren Klopapierrolle hergestellt. Diese wird aufgeschnitten, eng zusammengerollt und an einem Ende fransig geschnitten. Die Klopapierrolle kann durch andere Pappen ersetzt werden. Ebenso bei dem Relief- Effekt, bei diesem werden die Seiten eines Pappst\u00fcckes in verschiedenste Formen geschnitten und helfen sp\u00e4ter die  Farbe zu verteilen, wie eine Art Spachtel. Desweiteren werden f\u00fcr die Herstellung der Werkzeuge, Klebestreifen, eine Schere und ein Stift gebraucht. F\u00fcr die Anwendung der Werkzeuge wird dickeres Papier, past\u00f6se Farbe, beispielsweise Acrylfarbe und ein Wasserbecher ben\u00f6tigt. Da es sich bei der Anwendung der Werkzeuge um einen aktiven k\u00fcnstlerischen Prozess handelt, wird dies in Form eines Videos gezeigt. Die Videosequenzen sollen erste Vorstellungen erwecken, welche Ergebnisse mit den Werkzeugen erzielt werden k\u00f6nnen. Es wurde in den dargestellten Anwendungen bewusst darauf geachtet, die Werkzeuge auf verschiedenste Art und Weise zu verwenden, um die Vielf\u00e4ltigkeit zu verdeutlichen und eigene Ideen der Verwendung anzuregen. Ein erster Eindruck des m\u00f6glichen Ergebnisses soll den Betrachter motivieren, die Werkzeuge selbst herzustellen und anzuwenden. Erst wenn der Betrachter einen Eindruck des M\u00f6glichen bekommt, hat er die Chance, eigene kreative Ideen zu entwickeln. Um den k\u00fcnstlerischen Prozess anzuregen, enth\u00e4lt das Kunstvermittlungsangebot verschiedene Aufgabenstellungen und Inspiration f\u00fcr eigene Werke. Bei der Formulierung dieser, wurde bewusst auf konkrete Anweisungen verzichtet, um die Umsetzung individueller Vorlieben und gleichzeitig herausfordernde Erweiterungen eigener Ideen zu erm\u00f6glichen (vgl. a.a.O.). \u201eEin langfristiger methodischer Erfolg im Lehren und Lernen gelingt aus der Sicht der konstruktivistischen Didaktik nur, wenn die eingesetzten Methoden im Rahmen p\u00e4dagogischer Reflexionen gesehen, im Blick auf partizipative und demokratische Anspr\u00fcche der Teilnehmer eingesetzt, im Kontext von erkannten Ressourcen und gewollten L\u00f6sungen der Beteiligten geplant, als Inhalts- und Beziehungsdidaktik und unter Ber\u00fccksichtigung individueller Unterschiede entwickelt werden [\u2026]\u201c (vgl. Kersten Reich 2012). Inspirierende Aufgabenstellungen, wie \u201eMale mit geschlossenen Augen\u201c, sollen die Aufmerksamkeit zunehmend auf den k\u00fcnstlerischen Prozess richten und weg von dem vermeintlich sch\u00f6nen Kunstwerk. Festgefrorene Ansichten zu vermeintlich sch\u00f6ner Kunst werden dadurch gelockert und es wird erm\u00f6glicht, die Kunst aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Das Kunstvermittlungsangebot \u00f6ffnet Wege in die abstrakte Kunst, welche f\u00fcr den ein oder anderen eine sehr neue Erfahrung darstellt und so die eigene Entwicklung f\u00f6rdert und Einstellungen \u00fcberdenken l\u00e4sst. Aufgabenstellungen wie \u201eSchneide andere Formen in deine Pappe, z.B. bei dem Relief-Effekt\u201c oder \u201eVerwende unterschiedliche Untergr\u00fcnde oder auch Formate!\u201c schaffen viel Platz f\u00fcr eine individuelle Besch\u00e4ftigung mit der Thematik und regen experimentelles Arbeiten an. Das Erforschen neuer Formate, Techniken und Untergr\u00fcnde kann sich nachhaltig auf eigene k\u00fcnstlerische Arbeit auswirken, da ein Raum vieler neuer M\u00f6glichkeiten geschaffen wird. \u201eBereits gepr\u00e4gte Schemata und stereotype Darstellungsformen k\u00f6nnen so erweitert werden.\u201c (vgl. Th\u00fcringer Ministerium f\u00fcr Jugend Bildung und Sport (Hrsg.) 2019, S.172). Die Werke von Barbara Toch sollen exemplarisch m\u00f6gliche Darstellungsformen in der Kunst vermitteln. Die K\u00fcnstlerIn soll dabei weniger als Sachkundige f\u00fcr bestimmte k\u00fcnstlerische Techniken verstanden werden, sondern als Expertin f\u00fcr kreative und experimentelle Prozesse. Barbara Toch und ihre Techniken sollen inspirieren und den eigenen k\u00fcnstlerischen Prozess anregen (vgl. ebd. S.173). Ziel ist es nicht ihre Werke zu duplizieren oder nachzuahmen. Ein wichtiger Aspekt der k\u00fcnstlerisch-\u00e4sthetischen Bildung ist die Kunst als Kommunikationsmedium. K\u00fcnstlerisch-\u00e4sthetische Bildung soll dazu beitragen, die eigenen F\u00e4higkeiten zu best\u00e4rken und \u201eIrritationen und Fremderfahrungen nicht als bedrohlich, sondern als konstruktiv herausfordernd zu erfahren.\u201c Dies wird gef\u00f6rdert durch R\u00e4ume in denen \u00e4sthetische Erfahrungen ausgetauscht und eigene Werke ver\u00f6ffentlicht werden k\u00f6nnen. Diese M\u00f6glichkeit bietet im Kunstvermittlungsangebot das Forum. Hier k\u00f6nnen die eigenen Werke hochgeladen und kommentiert werden. Das Forum erm\u00f6glicht einen Austausch \u00fcber entstandene Arbeiten. Die Funktion der Kunst als Kommunikationsmedium ist somit erf\u00fcllt (vgl. ebd. S.171).<\/p>\n\n\n\n<p> 2.2 Kunstp\u00e4dagogische Position<\/p>\n\n\n\n<p>Kunstp\u00e4dagogik soll nicht nur Kunst vermitteln, sondern vor allem \u00e4sthetische Erfahrungen erm\u00f6glichen und die bildnerisch-\u00e4sthetischen und visuellen F\u00e4higkeiten intensivieren (vgl. Georg Peez 2013\/2012). Es gibt verschiedene Positionen zur Kunstvermittlung, wie von Eva Sturm \u201cVon Kunst aus\u201c, Carmen M\u00f6rsch \u201cKunstvermittlung im gesellschaftlichen Kontext\u201c oder die Bildungstheorie von Wolfgang von Humboldt, um nur ein paar zu nennen. Im Zusammenhang mit unserem Vermittlungsangebot, m\u00f6chten wir auf die Position von Fabian Hofmann, Irmi Rauber und Katja Sch\u00f6wel aus \u201cF\u00fchrungen, Workshop, Bildgespr\u00e4che\u201c eingehen (vgl. Fabian Hofmann, Irmi Rauber, Katja Sch\u00f6wel 2013, S.22). Zun\u00e4chst gehen wir auf den Abschnitt: \u201cUnscharfe Begriffe. Der Workshop und andere Bezeichnungen f\u00fcr Praxis-Vermittlung\u201c (vgl. a.a.O.) ein, da hier auf die Praxis-Vermittlung eingegangen wird und wir durch unser praxisorientiertes Angebot, hieraus gute Assoziationen entnehmen k\u00f6nnen. Wir m\u00f6chten mit unserem Angebot eine Art \u201eK\u00fcnstlerInnen-Workshop\u201c, bzw. \u201ekunstpraktisches Arbeiten\u201c darstellen und vor allem Kindern die M\u00f6glichkeit geben, handwerklich, mit Werkzeugen und k\u00fcnstlerischen Materialien zu handeln (vgl. a.a.O.) Wie in diesem Abschnitt beschrieben, ist die \u201e\u00c4sthetisch\u0002bildnerische Praxis\u201c von gro\u00dfer kunstp\u00e4dagogischen Bedeutung, wenn sie bestimmte  Prozesse, wie Erfahrungs-, Lern-, Erkenntnis- und Vermittlungsprozesse, mit einbinden (vgl. a.a.O.). Bei unserem Angebot sind diese Prozesse im Verh\u00e4ltnis zu der \u00e4sthetisch\u0002bildnerischen Praxis gegeben, da wir das \u201epraktische Arbeiten in Bezug zum Ausstellungsbesuch\u201c (vgl. a.a.O.) simulieren, indem wir die K\u00fcnstlerin Barbara Toch und ihre Werke vorstellen und zus\u00e4tzlich verschiedene, durch die K\u00fcnstlerIn inspirierte, praktische Angebote anbieten. Mit unseren Gestaltungsanregungen fordern, vor allem Kinder deren Feinmotorik, es unterst\u00fctzt die Entwicklung des Tastsinns und vor allem die manuellen F\u00e4higkeiten (vgl. ebd. S.23). Au\u00dferdem lernen sie die K\u00fcnstlerIn kennen und vielleicht eine f\u00fcr sie noch unbekannte Kunstform und werden dazu angeregt selbst Kunst zu erzeugen. In einem anderen Abschnitt: \u201eDer kreative Blick. Wenn Kinder Kunst betrachten\u201c von Susanne Potthast (vgl. ebd. S.44), wird auf die Kreativit\u00e4t von Kindern eingegangen und da es uns wichtig ist, mit unserem Vermittlungsangebot auch diese zu f\u00f6rdern, m\u00f6chten wir einen kleinen Einblick in diesen Abschnitt geben. Mithilfe von Kunstwerken wird K\u00fcnstlern sowie Kindern die M\u00f6glichkeit geboten, mit einer anderen Perspektive die Welt zu sehen. Sie werden zu dem Erzeugen eigener Ideen und Fantasien angeregt und es werden Zug\u00e4nge zur Kunst erm\u00f6glicht (vgl. ebd. S.45). Kindern hilft es, sich mit Neuem auseinander zu setzen, indem sie sich kreativen T\u00e4tigkeiten wie dem Gestalten, Ausprobieren und Erfinden hingeben (vgl. a.a.O.). Somit bieten wir gute Voraussetzungen, dass sich Kinder an die K\u00fcnstlerIn oder die Werke der K\u00fcnstlerIn erinnern, da sie es durch den praktischen Teil des Angebots verfestigen k\u00f6nnen. Das F\u00f6rdern von Kreativit\u00e4t ist ein wichtiges Ziel, da der Mensch von Grund auf kreativ bzw. sch\u00f6pferisch denkt und handelt und diese Eigenschaft jeder in sich tr\u00e4gt, wie es in dem Abschnitt \u201eKreativit\u00e4t und \u00c4sthetische Erfahrung\u201c (vgl. Fabian Hofmann, Irmi Rauber, Katja Sch\u00f6wel 2013) beschrieben wird. Und auch die \u00e4sthetische Erfahrung wird aufgegriffen und Strukturelementen zugeteilt, wie: \u201e[\u2026] Aufmerksamkeit, Offenheit, Neugier, emotionales Involviertsein, Genuss der Wahrnehmung, Erleben der Subjektivit\u00e4t, Anregung, Reflexion und Distanz, Verst\u00e4rkung mit Wissen und Vorerfahrungen, Verbindung mit kulturellen Produkten und Handlungen sowie Kommunikation [\u2026]\u201c (vgl. ebd. S.46). \u201e\u00c4sthetische Erfahrung ist eine besonders intensive und grundlegende Erfahrung unserer Welt und unserer selbst, sie ist zentrale Vorstellung f\u00fcr Bildung.\u201c (vgl. ebd. S.47), wird abschlie\u00dfend zum Abschnitt geschrieben und vermittelt gut, wie wichtig \u00e4sthetische Erfahrung ist. Was wir auch als sehr inspirierend f\u00fcr unser Vermittlungsangebot empfinden, war der Abschnitt von Fabian Hofmann \u201eMaterial, Sinnlichkeit, Farbe. Ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr oft vernachl\u00e4ssigte Aspekte\u201c, in welchem er seine Erfahrungen und Empfindungen bez\u00fcglich des F\u00fchrens in Ausstellungen teilt (vgl. ebd. S.48). Er schreibt, dass eine F\u00fchrung 6 normalerweise immer mit dem Lesen \u00fcber die K\u00fcnstlerIn, das Werk und die Zeit beginnt und dass er dies nach und nach als eher erm\u00fcdend empfand (vgl. a.a.O.). Aus diesem Grund haben wir unser Angebot so gestaltet, dass nur ein paar Lebensdaten der K\u00fcnstlerIn und kurze Bildbeschreibungen der Werke als Texte vorhanden sind, um die LeserInnen bzw. BetrachterInnen auf die Sch\u00f6nheit der Kunst aufmerksam zu machen und ihn nicht mit Informationen zu erschlagen. So kann man sich ganz und gar auf das Bild einlassen und seine pers\u00f6nlichen Emotionen und Empfindungen wirken lassen, ohne von etwas beeinflusst zu sein. Au\u00dferdem betrachtet man das Werk nicht mehr nur als das was es aussagen soll, sondern kann sich viel besser auf die Farbigkeit, das Material und die Wirkung einlassen. Wir versuchen so zu erreichen, dass Kinder sich durch das Werk oder die Werke, frei entfalten k\u00f6nnen und sich inspiriert f\u00fchlen, selbst t\u00e4tig zu werden. <\/p>\n\n\n\n<p>2.3 Kunsttheoretische Reflexion <\/p>\n\n\n\n<p>Kunsttheorie ist ein umfangreicher Begriff, welcher sich mit der Herkunft, dem Wesen und dem Zweck von Kunst, besonders der bildenden Kunst, in Historik und Gesellschaft befasst (vgl. Theorie der Kunst 2021). KunsttheroretikerInnen, mit denen wir uns im Seminar auseinandergesetzt haben, sind beispielsweise Umberto Eco, Wolfgang Kemp und John Dewey. Wir werden auf die Kunsttheorie von John Dewey \u2013 Kunst als Erfahrung (vgl. John Dewey 1980, S.10-98) eingehen, da wir sein Kunstverst\u00e4ndnis gut auf unser Vermittlungsprojekt beziehen k\u00f6nnen. Schon im ersten Kapitel \u201eDas lebendige Gesch\u00f6pf\u201c geht Dewey auf die \u00e4sthetische Erfahrung, welche wir bereits in der kunstp\u00e4dagogischen Position besprochen haben, ein. Er beschreibt, dass es erst dann ein Kunstwerk eine \u00e4sthetische Bedeutung erh\u00e4lt, wenn dieses in einem Menschen eine Erfahrung bewirkt (vgl. ebd. S.10). Wir haben in unserem Vermittlungsansatz versucht diese Bedeutung bzw. diese Erfahrung m\u00f6glich zu machen und dem Betrachter die Aussicht geboten eine pers\u00f6nliche Erfahrung, also das T\u00e4tig werden, in Verbindung mit den Werken von Barbara Toch, zu machen. Im zweiten Kapitel \u201eDas lebendige Gesch\u00f6pf und die &gt;\u00e4sthetischen&lt; Dinge\u201c wird, ebenfalls wie in der kunstp\u00e4dagogischen Position schon einmal erw\u00e4hnt, auf den Menschen als sch\u00f6pferisches Wesen eingegangen (vgl. ebd. S.29). Au\u00dferdem schreibt Dewey, dass es genau das ist, was uns von der restlichen Natur, wie Pflanzen und Tieren unterscheidet, dies aber auch genau das ist, was uns mit ihr verbindet (vgl. ebd. S.35). Das Angebot sorgt also daf\u00fcr, dass wir den Zugang zum sch\u00f6pferischen Ich bzw. zu der Natur \u00f6ffnen k\u00f6nnen. Wir m\u00f6chten auch auf Kapitel 4 \u201eDer Ausdrucksakt\u201c eingehen, denn dort beschreibt John Dewey, dass jede  Erfahrung mit einem Antrieb bzw. als Antrieb startet (vgl. ebd. S.72). Unser Antrieb sollen die Werke von Barbara Toch und die angebotenen \u201eEffekte\u201c bzw. \u201eTechniken\u201c sein und die Erfahrung soll eine stetige Entwicklung erm\u00f6glichen. Es ist also eine Verbindung des Neuen (neue Empfindungen durch die Werke und das Schaffen von eigenen Werken), mit dem Alten (Werke Barbara Toch und Vorerfahrungen) (vgl. ebd. S.74). Dewey beschreibt Kunst nicht als Natur, sondern als abgewandelte Form dessen, indem sie neue Verkn\u00fcpfungen eingeht und neue Empfindungen weckt (vgl. ebd. S.78). Kunst gibt uns die Chance aus dem Alltag auszubrechen und soll uns Vergn\u00fcgen bereiten, um unsere Umwelt in ihrer Vielf\u00e4ltigkeit zu erfahren, wie er in Kapitel 5 \u201eDas Ausdrucksobjekt\u201c beschreibt (vgl. ebd. S.98). Dewey zeigt unserer Meinung nach gut, welche Intention unsere Vermittlung teilweise verfolgt. Kindern wird im Angebot er\u00f6ffnet, Neues zu erfahren, es f\u00fcr sich zu nutzen und es auf ihre Umwelt zu \u00fcbertragen. <\/p>\n\n\n\n<p>2.4 Reflexion mit Bezug zur digitalen Kunstvermittlung <\/p>\n\n\n\n<p>Digitalisierung, ein Begriff der im Jahre 2021 zunehmend an Bedeutung gewinnt. \u201eDer digitale Wandel erfasst alle Lebensbereiche der Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft sowie der Politik und ver\u00e4ndert die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten, kommunizieren, konsumieren und uns informieren.\u201c (vgl. Lorenz P\u00f6llmann, and Clara Herrmann 2019, Vorwort, S. V). Um den Anschluss nicht zu verlieren, k\u00f6nnte man annehmen, dass sich auch die Kunst und der Kulturbereich der rasanten Entwicklungen digitaler Technologien, sowie dem Internet anpassen m\u00fcssen. Viele Museen, Theater und Konzerth\u00e4user arbeiten bereits seit einiger Zeit an digitalen Strategien und Angeboten, um neue technische Mittel zu integrieren. Zunehmend ver\u00f6ffentlichen Kultureinrichtungen ihre Sammlungen im Netz und machen diese somit f\u00fcr eine breite \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich. Des Weiteren treiben Unternehmen wie Google durch Google Arts and Culture die Digitalisierung des Kulturerbes voran (vgl. ebd. S. VII). K\u00fcnstler nutzen soziale Medien, um ihre Arbeiten zu pr\u00e4sentieren. Auch digitale Kunstvermittlung gewinnt an Bedeutung, wobei die Pr\u00e4sentations- und Vermittlungsarbeiten einen hohen Stellenwert haben. Eine wichtige Rolle bei digitalen Vermittlungsangeboten spielt die Zielgruppe, welche mit dem jeweiligen Angebot angesprochen werden soll. Die Zielgruppe unseres digitalen Vermittlungsangebotes sind vor allem Kinder. Sowohl bei der Biografie als auch Anleitungsschritten wurde auf viel Text verzichtet, um die Aufmerksamkeitsf\u00e4higkeit der Kinder zu f\u00f6rdern. Kinder sind h\u00e4ufig motivierter praktisch zu arbeiten, anstatt sich ausf\u00fchrlich mit langen Texten \u00fcber die K\u00fcnstlerIn und ihre Werke zu besch\u00e4ftigen. Auf eine genaue Beschreibung der Werke wird  verzichtet, um die Zielgruppe so wenig wie m\u00f6glich in ihrem eigenen k\u00fcnstlerischen Prozess zu beeinflussen. Genaue Beschreibungen der Werke von Barbara Toch k\u00f6nnten zur Nachahmung anregen. Die Pr\u00e4sentationen mit erkl\u00e4renden Bildern, kurzen Anweisungsschritten und Videos erm\u00f6glichen m\u00fcndlich vermitteltes Wissen in eine digitale Form zu \u00fcbertragen und verst\u00e4ndlich zu machen. Die Pr\u00e4sentationen k\u00f6nnen pausiert und erneut angeschaut und so an das pers\u00f6nliche Arbeitstempo angepasst werden. Das Pausieren erm\u00f6glicht die Schritte zeitgleich mit dem Video auszuf\u00fchren und sorgt somit f\u00fcr ein entspanntes Arbeiten. Jede Technik wird in einer eigenen Pr\u00e4sentation gezeigt. Die BetrachterInnen k\u00f6nnen so selbst entscheiden, welche Techniken sie sich aneignen wollen und welche nicht. Dies macht die Besch\u00e4ftigung mit dem Kunstvermittlungsangebot sehr individuell, wie es in einer Pr\u00e4senzveranstaltung kaum m\u00f6glich w\u00e4re. Zeitaufwand und Inhalt k\u00f6nnen individuell gew\u00e4hlt werden. Unser Kunstvermittlungsangebot ist einfach zu benutzen, da es nicht von N\u00f6ten ist, bestimmte digitale Techniken, Tools oder Programme zu kennen, um das Vermittlungsangebot wahrzunehmen. Es ist so frei f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich gemacht. Zuk\u00fcnftige Generationen sind mit digitalen Angeboten aufgewachsen und erachten diese zunehmend als selbstverst\u00e4ndlich (vgl. ebd. S. 21). Digitale Kunstvermittlung bietet eine hervorragende M\u00f6glichkeit, sich \u00fcber Kunst auszutauschen und zu diskutieren. Selbst der Austausch zwischen K\u00fcnstler und Betrachter w\u00e4re m\u00f6glich. Unterst\u00fctzt wird der Kommunikationsprozess in unserem Vermittlungsangebot durch das Forum. Hier ist es m\u00f6glich eigene Arbeiten hochzuladen und eigene sowie Arbeiten anderer zu kommentieren. Negative Kommentare k\u00f6nnen durch die BetreiberInnen der Website entfernt werden, um Cyber Mobbing oder andere Formen der digitalen Diskriminierung zu vermeiden (vgl. ebd. S. 13). Die digitale Kunstvermittlung ver\u00e4ndert ebenfalls die Rolle der BesucherInnen, dennoch sind Kulturbetriebe \u201e(\u2026) auf das Mitwirken ihrer Rezipienten angewiesen, allein schon, weil ihre Vermittlungsangebote ohne Publikum sinnbefreit w\u00e4ren.\u201c (vgl. ebd. S. 21). In unserem Vermittlungsangebot wird der BetrachterInnen zu aktivem Handeln angeregt und leistet damit einen Beitrag zu kulturellen Leistungen. Die zunehmende Digitalisierung und die damit verbundene Vernetzung und Verbreitung jeglicher Daten birgt auch negative Aspekte in sich. Dazu geh\u00f6rt auch die Macht global vernetzter Unternehmen, die zunehmende \u00dcberwachung durch den Staat und die Verbreitung privater Daten (vgl. ebd. S. 7). <\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p> Wir m\u00f6chten mit unserem Vermittlungsansatz daf\u00fcr sorgen, dass Menschen, speziell Kinder, sch\u00f6pferisch t\u00e4tig werden, die K\u00fcnstlerIn Barbara Toch bzw. ihre Werke im Ged\u00e4chtnis behalten und neue Erfahrungen mit Kunst sammeln. Da wir die K\u00fcnstlerIn Barbara Toch und ihre Kunstwerke als erste Anregung vorstellen und wir als Hauptzielgruppe Kinder ausgew\u00e4hlt haben, haben wir daf\u00fcr gesorgt, dass sich der Besucher dieser Seite nicht durch viele Informationen \u00fcberfordert f\u00fchlt, sondern sich mehr auf die Kunst an sich konzentrieren kann. Hierf\u00fcr haben wir nur eine kurze Biografie der K\u00fcnstlerin und ausgelesene Kunstwerke mit einer knappen Bildbeschreibung gew\u00e4hlt. Zumal unser Hauptaugenmerk auf dem kunstpraktischen Arbeiten liegt, haben wir dies bei der Gestaltung ber\u00fccksichtigt. Diesbez\u00fcglich haben wir gut verst\u00e4ndliches und aufnehmbares Anschauungsmaterial (Fotos\/Videos) f\u00fcr die verschiedenen Techniken, welche durch Barbara Toch inspiriert sind, ausgesucht. Die bildliche Darstellung eignet sich besonders gut, da man so am einfachsten Neuem und dessen Wirkung erfassen kann. Au\u00dferdem wird so die Aufnahme des Neuen ausreichend gew\u00e4hrleistet, da man das Gesehene leicht aufnimmt und sich gleich auf den Prozess an sich konzentrieren kann. Wir haben uns f\u00fcr das Format einer Art Workshop entschieden, da durch das Zeigen und Ausf\u00fchren der Techniken eine Verbindung zur K\u00fcnstlerIn gegeben ist und die neuen Techniken f\u00fcr eine Erweiterung der Empfindung der Umwelt sorgen kann, welche f\u00fcr weiteres sch\u00f6pferisches Denken sorgt und inspiriert. Au\u00dferdem vermitteln wir, dass man simple Gegenst\u00e4nde, wie Pappreste, Papierrollen oder alte Zahnb\u00fcrsten zum Gestalten nutzen kann und nicht nur \u201etypische Werkzeuge\u201c verwenden muss, um Kunst zu schaffen. Zus\u00e4tzlich bringt dies mit sich, dass ein Gef\u00fchl f\u00fcr Recycling sichergestellt und n\u00e4hergebracht wird. Im weiteren Verlauf m\u00f6chten wir durch die Aufgabenstellungen und dem Erweiterten Umgang mit Techniken zeigen, dass man auch durch bereits erlernte Techniken, viel Kreativit\u00e4t und Vielfalt in seinen Bildern erreichen kann und sich immer neue Wege \u00f6ffnen, um sich originell auszudr\u00fccken. Mit dem Forum erm\u00f6glichen wir, dass sich die BesucherInnen der Seite austauschen und ihre eigenen Werke pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen und sich durch andere Werke inspiriert f\u00fchlen. Wir sind sehr gespannt, wie mit den Techniken umgegangen wird und welche neuen Ideen sich die BesucherInnen einfallen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literaturverzeichnis <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. Th\u00fcringer Ministerium f\u00fcr Jugend Bildung und Sport (Hrsg.) 2019: Th\u00fcringer Bildungsplan bis 18 Jahre. Erfurt, Verlag das Netz Weimar, S.170-173 <\/p>\n\n\n\n<p>2. Fabian Hofmann, Irmi Rauber, Katja Sch\u00f6wel 2013: F\u00fchrungen, Workshops, Bildgespr\u00e4che, kopaed, M\u00fcnchen, ISBN: 9783867362214, S. 22-48 <\/p>\n\n\n\n<p>3. John Dewey 1980: Kunst als Erfahrung, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, ISBN: 3518283030, S.10-98 <\/p>\n\n\n\n<p>4. Georg Peez 2013\/2012: Kunstp\u00e4dagogik, URL: https:\/\/www.kubi\u0002online.de\/artikel\/kunstpaedagogik, (01.04.21, 12:55 Uhr) <\/p>\n\n\n\n<p>5. Theorie der Kunst 2021: URL: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theorie_der_Kunst, (08.04.21, 11:11 Uhr) <\/p>\n\n\n\n<p>6. Der Digitale Kulturbetrieb 2019: Strategien, Handlungsfelder und Best Practices des Digitalen Kulturmanagements, edited by Lorenz P\u00f6llmann, and Clara Herrmann, Springer Vieweg. in Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, 2019. ProQuest Ebook Central, https:\/\/ebookcentral.proquest.com\/lib\/ufb\/detail.action?docID=5725951, (09.04.21, 13:41 Uhr) <\/p>\n\n\n\n<p>7. Kersten Reich 2012: Was ist Konstruktivistischen Didaktik, URL: http:\/\/methodenpool.uni-koeln.de\/buch1_2.html (15.04.21, 12:20Uhr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reflexion Kunstvermittlung: Barbara Toch Sarai Elizalde G\u00f3mez \/ Selina Tobaschus 1. Zur K\u00fcnstlerIn 1.1 Barbara Toch Barbara Toch ist eine K\u00fcnstlerIn, welche am 27.01.1950 in Dresden geboren wurde. 1968 absolvierte sie ihr Abitur in Dresden und studierte im Anschluss von 1968 bis 1973 an der Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Werner T\u00fcbke [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ws20\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/179"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ws20\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ws20\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ws20\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ws20\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=179"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ws20\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/179\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1575,"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ws20\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/179\/revisions\/1575"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ws20\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}