{"id":1335,"date":"2020-11-10T12:24:55","date_gmt":"2020-11-10T11:24:55","guid":{"rendered":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/?page_id=1335"},"modified":"2020-11-10T12:24:55","modified_gmt":"2020-11-10T11:24:55","slug":"warum-hat-uns-gerade-diese-ausstellung-fasziniert","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ss20\/warum-hat-uns-gerade-diese-ausstellung-fasziniert\/","title":{"rendered":"WARUM HAT UNS GERADE DIESE AUSSTELLUNG FASZINIERT?"},"content":{"rendered":"\n<p>Es besteht eine gewisse Spannung in den Kunstwerken der K\u00fcnstlerin. Denn einerseits erscheinen sie durch ihr monochrom gehaltenes Farb- und minimalistisches Gestaltungskonzept doch recht simpel, beinahe unaufregend. Bei genauerer Betrachtung ist dann die komplexe und ausdauernde Arbeitsweise erkennbar. Andere wiederum sehen zuerst die Herangehensweise und entdecken schlie\u00dflich die geniale Reduzierung der Struktur. Luise von Rohden nutzt subtile und einfache Mittel und verwendet eine auf st\u00e4ndige Wiederholung basierte Arbeitsweise. Die sichtbaren Spuren des Arbeitsprozesses r\u00fccken aber im Prozess des Betrachtens in den Hintergrund und geben somit Raum, um sich der meditativen beruhigenden Wirkung hinzugeben. Ihre Werke wurden allesamt unter Gebrauch gleichm\u00e4\u00dfig lasierender Pinsellinien, inspiriert von der traditionellen chinesischen Tuschemalerei, unter viel Geduld und Zeit fertig gestellt. Die so entstandenen Strukturen k\u00f6nnen unter anderem an Oberfl\u00e4chen, Reliefs, an Tonspuren, Textilien oder Aufzeichnungen physikalischer Experimente erinnern. Dabei spiegeln sie eine gewisse Ausgewogenheit wider, bilden aber im selben Moment eine ganz eigene Dynamik ab. Man versucht das gezeichnete zu durchdringen, zu verstehen und den Prozess der Entstehung nachzuvollziehen und glaubt regelrecht, die Beharrlichkeit und Ausdauer, welche die K\u00fcnstlerin aufgebracht hat, dahinter zu erkennen.<br>In ihren Werken ist der Arbeitsprozess durchaus gut zu verfolgen. Dieser r\u00fcckt aber im Prozess des Betrachtens in den Hintergrund und gibt somit Raum, um sich der meditativen beruhigenden Wirkung hinzugeben. Ihre Werke wurden allesamt unter Gebrauch gleichm\u00e4\u00dfig lasierender Tuschestreifen, inspiriert von der traditionellen chinesischen Tuschemalerei, unter viel Geduld und Zeit fertig gestellt. Die so entstandenen Strukturen k\u00f6nnen unter anderem an Oberfl\u00e4chen, Reliefs, an Tonaufzeichnungen, an Textilien oder Aufzeichnungen physikalischer<br>Experimente erinnern. Dabei spiegeln sie eine gewisse Ausgewogenheit wieder, bilden aber im selben Moment eine ganz eigene Dynamik ab.<br>Ausgehend von dieser Ausstellung durften wir ein eigenes Vermittlungskonzept entwerfen. Da einige unserer Gruppe auf Grundschullehramt studieren, entwickelten wir also die Idee, f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte der Primarstufe online eine Art Ideenpool zu dieser Ausstellung zur<br>Verf\u00fcgung zu stellen, die diese dann in individueller Reihenfolge zusammenstellen und mit ihrer Klasse behandeln k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es besteht eine gewisse Spannung in den Kunstwerken der K\u00fcnstlerin. Denn einerseits erscheinen sie durch ihr monochrom gehaltenes Farb- und minimalistisches Gestaltungskonzept doch recht simpel, beinahe unaufregend. Bei genauerer Betrachtung ist dann die komplexe und ausdauernde Arbeitsweise erkennbar. Andere wiederum sehen zuerst die Herangehensweise und entdecken schlie\u00dflich die geniale Reduzierung der Struktur. Luise von Rohden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ss20\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1335"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ss20\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ss20\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ss20\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ss20\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1335"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ss20\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1335\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1336,"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ss20\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1335\/revisions\/1336"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunstvermittlung.uni-erfurt.de\/ss20\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1335"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}